Medienbildung für „digital natives“?!

Der Beitrag hinterfragt das Konzept der „digital natives“ und schlägt einen Ansatzpunkt zur Förderung der Medienkompetenzen bei Jugendlichen vor. Neben den informationstechnischen Grundlagen, die die Mediennutzung erst ermöglichen, müssen Kompetenzen zur Medienkritik bei Jugendlichen stärker gefördert werden. Dies umfasst die Bewertung von Informationen digitaler Angebote, der Schutz der eigenen Privatsphäre, die Nutzung des informationellen Selbstbestimmungsrechts und die Entwicklung eines ästhetischen Datenschutzes. Letzteres sollte im Umgang mit digitalen Medien (z.B. Informationsangeboten, Suchergebnissen, Sozialen Netzwerken und dem Internet der Dinge) zu einer intuitiven Einschätzung über den Nutzen und die Gefahren des eigenen Verhaltens mit den digitalen Angeboten führen. Hierfür sind aber schon in der Schule Analyse- und Bewertungskritierien zu entwickeln.

 

2017_Digital Natives (Schulz)