Mapping Internet by IGF

Während des letzten Workshops des Internet Governance Forums 2011 in Nairobi wurden erste Ergebnisse eines Projektes zur Visualisierung zentraler Akteure, Interessen und Beziehungsmustern vorgestellt.  Zur Bedeutung des Projektes heißt es in dem vorläufigen Bericht:

In particular, a Map unavoidably contributes to the process of legitimization: Perspectives that are described in the Map will be perceived as legitimate by the users of the Map.

sowie

From the perspective of Consumers International, mapping Internet governance is important for providing consumer representatives with a better understanding of what issues are being dealt with by what institutions, and what opportunities exist for them to effectively participate in those institutions without duplicating the work of other CSOs.

Der Bericht steht online zur Verfügung. Detaillierte Ergebnisse finden sich auf der Seite http://idgovmap.org/map_html/

Der Fokus des Projektes liegt aber weitgehend auf internationalen Institutionen. Für die Entscheidungsfindungen ist es allerdings wichtig auch die nationalen Akteure, die wirtschaftlichen Interessen und die Mehrebenenproblematik in die Analyse der Netzwerkstrukturen mit einzubeziehen.

Julia Schramm (spackeria) zum Thema öffentliche Personen

Zum Gastbeitrag von Julia Schramm in der süddeutsche.de

Beschimpfung öffentlicher Personen im Internet – Wer sichtbar ist, wird niedergemacht – Digital – sueddeutsche.de.

Mein Kommentar:

Netzöffentlichkeit stößt an psychische Grenzen, wenn mit der vollständigen Sichtbarkeit negative Erfahrungen (z.B. Anfeindungen) im Internet einhergehen. Hohe Frustrationstoleranz und Selbstsicherheit sind hier die Kompetenzen, die leider nicht jedeR Internetnutzer und Internetznutzerin hat.

Datenschutz im studiVZ

Dieser Beitrag beschäftigt sich mit der Bedeutung des Datenschutzes bei den Internetnutzern in einer sozialen Internetanwendung . Wie gehen Mitglieder in einem sozialen Netzwerk wie studiVZ mit ihren Daten um? Welche Formen des Datenschutzes nutzen sie? Bestehen Zusammenhänge zwischen dem individuellen Datenschutz und sozial-demografischen Faktoren (wie Alter, Bildungsstand, Einkommen usw.)? Der Beitrag wird zeigen, dass der Datenschutz zwar eine hohe Bedeutung für die Mitglieder in studiVZ hat, aber im täglichen Umgang mit dem sozialen Netzwerk kaum eine Rolle spielt. Außerdem zeigt der Beitrag, dass ein hoher Datenschutz kaum vom individuellen Bildungs- und Sozialniveau abhängt. Für einen hohen Datenschutz ist daher weniger in Medienkompetenz als in technische und politische Lösungen zu investieren.

Der Artikel erscheint im April in der Zeitschrift Datenschutz und Datensicherheit (DuD).

Verbraucherbefragung

In einer Befragung von VerbraucherInnen im Juli 2011 wurde nach der persönlichen Bedeutung des Datenschutzes gefragt. Eine große Mehrheit der VerbraucherInnen findet den Datenschutz wichtig bis sehr wichtig (94,4%). Eine hohe Bedeutung wird dem Datenschutz bei speziellen Online-Anwendungen zugemessen. Allerdings ist für die Befragten der Datenschutz bei sozialen Netzwerken und bei der Online-Nutzung weniger wichtig als beim Einkaufen im Internet. Nutzerinnen und Nutzern messen demnach vor allem bei konkreten Internet-Anwendungen dem Datenschutz eine hohe Bedeutung zu. Bei Anwendungen, die mit in der analogen Welt erlernten, ökonomischen Risiken (Online-Einkäufe) verbunden sind, gehen sie mit ihren Daten sensibler um als bei anderen Formen der Internetnutzung. Die Relevanz des Datenschutzes insbesondere bei sozialen Plattformen, wie Facebook oder StudiVZ, wird noch nicht bei allen NutzerInnen als sehr wichtig angesehen.

An der Online-Befragung nahmen 1.137 Personen teil.

Videos-Interviews zum E-Government

Die Studiengruppe E-Government hat nun ihre Projektarbeit veröffentlicht. Das Video ist mit freundlicher Zustimmung von Peter Schaar, Andreas Jürgens, Wolfgang Kaivers und Martin Grüner zustandegekommen.

Video Teil 1:

Video Teil 2: